Archiv für die Kategorie ‘installationen’

Ohne Worte
Dezember 17, 2009
part à deux
August 26, 2007Jeder führt innere Dialoge mit sich selbst. In einem Bruchteil eines Moments wird hin und her diskutiert, es werden verschiedene Varianten kreiert und schlussendlich eine Entscheidung getroffen. Es gibt aber Momente, da kreisen Gedanken hin und her, ohne dass es zu einer unmittelbaren Entscheidung kommen kann. Dieser innere Dialog ist in installativer Form umgesetzt worden. Auf drei Monitoren sind zwei Akteurinnen zu sehen, welche miteinander kämpfen. Keine von ihnen kann eine feste Position halten.
Die Arbeit wird durch gesprochenen Text ergänzt. Beide Akteurinnen agieren als Stellvertreterinnen von Charakteren.
Diplomarbeit, Kathrin Litzko, cop. 2007
Vielen Dank für die freundliche Unterstützung:
Referentin Praxis: Irena Naef /Referentin Theorie: Yvonne Volkart/Fachhochschule Nordwestschweiz Aarau / Claudia Waldner / Femke Morf/ Bettina Kratzer & Opernsängerin

rundum.kunst
August 21, 2007„Ist Kunst für Sie Arbeit?“ Stimmen und Stimmungen zu dieser Thematik werden künstlerischen Arbeitsprozessen gegenübergestellt. Das Spannungsfeld «Gesellschaft – Kunst – Arbeit» bildete die Ausgangslage der Fragestellung.
Einerseits wurde die gesellschaftliche Stellung und Wertschätzung von künstlerischer Arbeit in exemplarischen Interviews gesammelt, andererseits wurde der Arbeitsprozess von drei verschiedenen künstlerischen Projekten vor der Fertigstellung erforscht und dokumentiert. Diese beiden gegensätzlichen Pole werden sich in einer installativen Anordnung mit bewegtem Bild und Ton gegenüber gestellt. Beobachtet wurden die Projekte: „Sea of Hands“, „Kollaboration Torfeld Süd“ und „Wet Rock“.
Huonker Vera, Litzko Kathrin, Waldner Claudia
Andre Hartmann, cop. 2007
Mit freundlicher Unterstützung:
Büro «fischteich»; Dani Geser („See of hands“); Lilian Naef („Wet Rock“); Kollaboration
Torfeld Süd, HGK – FHNW,Aarau
Wanderausstellung
1. Ort: vom 1. Mai – 8. Mai 2007 Galerie „goldenes Kalb“ , Aarau /
2. Ort: vom 12. Mai – 20. Mai 2007 zu Gast bei „Kollaboration Torfeld Süd“, Aarau/
3. Ort: vom 25.Mai – 1.Juni Regionales Arbeitsvermittlungszentrum RAV
www.ag.ch/kuratorium
www.medienkunst.ch
www.goldeneskalb.ch
www.monat-der-arbeit.ch

ohne namen
August 21, 2007Eine Installationsarbeit, die sich einerseits mit der Fragen des zeitlichen Einflusses auf Bilder und andererseits mit den Erinnerungen zu einer Person auseinander setzt.
In einem alten Dachstock stehen ein Tisch und ein Regal voller Aktenschachteln, die durch den Schein einer Lampe erhellt werden. In den Schachteln befinden sich alte Bilder, die eine unbekannte Person in verschiedenen Lebzeiten zeigen. Der Betrachter setzt sich anhand dieser Bildfragmente eine individuelle Lebensgeschichte einer fiktiven Person zusammen. Durch das voyeuristische Handeln wird der Betrachter selbst zu einem physischen Teil der Arbeit.
Der Verlust von Daten hinterlässt nicht wieder schliessbare Lücken in der eigenen oder fremden Lebensgeschichten. Nichts währt ewig. Wann ist eine Erinnerung weg? Wann sind Daten tot? Eine Arbeit, die sich mit den Fragen zur Archivierung von Zeit und Geschichte mittels Bilder auseinander setzt. Entstanden ist ein Konstrukt einer fiktiven Person, deren Existenz durch archivierte Daten aus ihrem Leben glaubhaft wird.
Kathrin Litzko (cop. 2007)
Herzlichen Dank an Hr. Bieler, Staatsarchiv
Aarau Fr. Leuenberger, Zentralbibliothek Luzern
Hr. Würsten, Oberzolldirektion Bern Hr. Wyss,
Illona, Bahnhofs-WG

breath
August 21, 2007Eine poetische Versuchsanordnung nach der Frage der kommunikativen,
interaktiven Lebendigkeit toter technischer Materie.
In einem dunklen Raum ist eine Projektionsfläche. Auf dieser befindet
sich ein pulsierender weisslicher Punkt. Vor diesem ist in einigem Abstand
ein Ständer mit Mikrofon aufgestellt. Das Publikum spricht Laute, Töne, Geräusche und Wörter ins Mikrofon. Die projezierte Form verändert
sich je nach Tonfrequenz der eingegebenen Botschaft und verändert
somit seine Ursprungsform.
23.03.04-05.05.04
Laura Poisson, Kathrin Litzko, FHNW Aarau

fünf mal eins
August 21, 2007Fünf Lautsprecher werden in einem dunklen Raum zu einem Kreis geordnet aufgehängt. Diese sind zum Kreismittelpunkt gerichtet. Von jedem Lautsprecher zündet ein Spotlicht senkrecht nach unten. Man hört aus den Lautsprechern Auszüge aus den Werken von fünf Weltreligionen (Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, Judentum).
Die Religionen werden unabhängig voneinander gleichwertig dargestellt. Alle Stimmen sind gleich laut. Das Redetempo ist gleich. Der Betrachter bewegt sich frei im Raum und bestimmt selber, was er hören möchte. Unsere Idee ist es, dass dem Betrachter bewusst wird, dass eine Verbindung zwischen den Religionen existiert. Gemeinsamkeiten finden sich in der Darstellung der Hoffnung, der Wahrheit, des Sinnes vom Leben, von Halt und Sicherheit.
2003/2004 Kathrin Litzko, Stefan Gurtner, Jolanda Messerli, Charly Windlin, Sonja Stump


