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lost data

Februar 6, 2010

 
*Schweigeminute* Eine CD hat eine kurze Lebensdauer,  max. 5 Jahre wenns gut kommt. Das war, bevor die CD endgültig den Löffel abgab. Vom künstlerischen Aspekt finde ich den Prozess sehr spannend, aber der Verlust ist doch etwas schmerzhaft. Also, auf andere Träger kopieren oder ausdrucken. Das gute olle Papier hält immer noch am längsten.

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flowers

Januar 8, 2010
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Let’s see…2009..mmh..?¨!

Januar 8, 2010

‘Came back from a rainy country, working through mountains of papers, get things done, get things completely broken. (Laptop, shoes, phone, camera (once again), feeling of being in love and being loved etc.) The rain didn’t stopped; it’s pouring every day;  bloody year. Waiting can be deadly, brainless dreams & stupid illusions too. Rain can cool ya down y’ know, I’m ok.

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i’d like to be a kulturpessimist

November 16, 2009

Meine aktuellen Gedankenfetzen bezüglich der Diskussion der heutigen Informationsgesellschaft: 

Identität ist eine Haltung, die sich im Laufe des Lebens entwickelt und ausformuliert. Sie kann als ein sich stetig wandelndes Konstrukt von eigenen und fremden Bildern beschrieben werden. Diese Bilder stehen wiederum unter dem Einfluss von kulturellen und sozialen Bedingungen. Die heutige Informationstechnologie trägt dazu bei, dass Erfahrungen des virtuellen Subjekts einen Einfluss auf die reale Identität nehmen. Die Grenzen vermischen sich. Die Diskussionen sind im vollen Gange.

Hirn. Das Verhältnis der Informationsflut zum menschlichen Aufnahme – und Verarbeitungsvermögen ist demütigend. Das Tempo der technischen Neuerungen bestimmt und verändert die Gesellschaft und dies schon immer. War es in Zeiten der Industrialisierung mehr der Körper der sich Veränderungen unterzog so ist es heute mehr unser Gedächtnis, unsere geistigen Fähigkeiten und unser Interesse die sich verändern.

Die Gesellschaft leidet schon seit allen Zeiten an medialer Überforderung, einige sehen dies aber nicht als Nachteil, sondern vielmehr als Antriebskraft und Motivation zur Verbesserung ihrer selbst. Mediale Extensionen sind optimiertes Menschenvermögen. Die Angst des Menschen seiner Kontrollmacht, sei es über den Überblick des Wissens, beraubt zu werden, die Beherrschbarkeit der Welt(en), Anspruch der Bewahrung des Traditionellen (wer hat was zu sagen) liegen in unserer Natur und ist keinesfalls neu.

Denken. Klar sehe ich die Verdrängung der Tradition des Denkens, dann Handelns. Heute geht man zuerst googeln, bevor man sich überlegt was man eigentlich selbst mal gelernt, gelesen oder was im Kopf übrig sein könnte. Das Denken überlassen und verlagern wir immer mehr auf Maschinen, die wir mit unserem Wissen und unserer Aufmerksamkeit füttern.
Anstatt den Informationen nachzurennen könnten wir unsere Aufmerksamkeit vermehrt auf Selbstdisziplin, unsere Fragestellungen und Prioritäten setzen. Und dabei nicht den schnellsten und einfachsten Weg nehmen, sondern kreative Wege und Umwege gehen(das schafft der Computer nämlich nicht), und dabei Unsicherheiten und  Optionen freihalten. Denken (obwohl?), Kreativität, Toleranz und Geistesgegenwart sind menschliche Fähigkeiten, die bislang keine Maschinen für uns übernehmen können. Maschinen sind berechenbar, der Mensch ist es nicht und wird es meiner Meinung nach auch niemals werden (Google Datensammlungen hin oder her).

Lesen und Schreiben. Ein Buch zu lesen bietet die Möglichkeit selbständig Dinge zu vernetzen (kognitive Fähigkeit), neue Fragen zu denken, die Fantasie anzuregen und neue Schlüsse zu ziehen. Das Internet übernimmt diese Dinge (ohne Fantasie) schon vorhin weg, unsere Aufmerksamkeit wird gelenkt (da sind sie wieder die Google Datensammlungen), ohne dass wir uns dies wirklich bewusst sind.

Die schriftliche Kommunikation nimmt stetig zu, die Frage der Qualität steht derzeit nicht allzu arg zur Diskussion. „Alle“ können Wissen erstellen und das Wissen ist „allen“ zugänglich. Ist die Tradition des „Filters“ der Redaktion durch das Kollektiv des Webs schon geschwächt? Ja. Ist sie schon abgelöst? Nein. Die Idee mit dem Kollektiv im Internet lösen bei mir verschiedene Assoziationen aus. Beispielsweise erinnern das aufschäumende Kollektiv im Netz immer stark an die Ideologien des Kommunismus, welche damals wie heute nicht funktionieren. Resp. Meinungen und Medienrauschen mögen als Fluten im Virtuellen funktionieren, ruft man das Kollektiv in die reale Welt wird es plötzlich still. Das Ego, das Ich der realen Welt rettet sich zuerst, resp. schützt sich im virtuellen Raum?

Existenz. Viele gehen davon aus, dass alles Wissen im Netz vorhanden ist. Wenn ich im Netz nach etwas suche und es innerhalb einer halben Stunde nicht finde, heisst dass, das Gesuchte existiert nicht? Auch in der Realen Welt? Bzw., ein vernachlässigter Blog, Facebook- oder Mailaccount ist „tödlich“. Wer nicht im Netz vorhanden ist und dieses „Vorhanden sein„ nicht ständig aktualisiert, existiert nicht? Und da das Virtuelle mittlerweile unsere Reale Welt ziemlich beeinflusst und steuert, geht mein Gedanke noch weiter. Wenn das Individuum im Virtuellen nicht Existent sein würde, existiert es womöglich auch nicht mehr in der Realen?

Google. Lest mal die Datenschutzbestimmungen von Google durch. Da schauderts mich.. 


Lobo: Bedrohte Elite, Spiegel Nr. 50 (2009) / Schirrmacher: Payback, 2009 / Litzko: Diplomarbeit, Konstruktion von Identität im virtuellen Raum, 2007

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zwischendurch

September 12, 2009

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arbeitsplatz

Mai 31, 2009
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Kunst und ich? 2009

März 27, 2009

 Ein Interview in der Polykumausgabe zum Thema Kunst.  Ein ehrlicher Blick  nach dem <was war, wird, was nun> nach dem Medienkunst-Studium. 

http://www.vseth.ethz.ch/media/archive1/polykum/ausgaben/Polykum_0809_05.pdf

(Recht herzlichen Dank an den Interviewer Damian Hodel!)

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es weihnachtelt sehr

November 20, 2008

 

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Advent

November 20, 2008

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(… der Block muss aus rechtlichen Gründen da hin..–.)

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“Autofahren hat zum Zwecke, dass die Menschheit schnell verrecke”

Oktober 10, 2008

Der Autofriedhof in Kaufdorf, etwas vom besten, was ich seit langem gesehen habe. Die Künstlerbeiträge fand ich persönlich, ausser der Toncollage, fade, aber eben.. ich ging nicht wegen der Künstler, sondern wegen der “Kunst”….leider war heute der letzte Austellungstag. http://www.autofriedhof.ch/ Ein paar Impressionen: