Heute habe ich einen Artikel im Spiegel gelesen zu einem Thema, welches mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt.
„Unsere Köpfe sind die Plattformen eines Überlebenskampfes von Informationen, Ideen und Gedanken geworden, und je stärker wir unsere eigenen Gedanken in das Netz einspeisen, desto stärker werden wir selbst in diesen Kampf miteinbezogen.*„
Das Verhältnis der Informationsflut zu unserem Aufnahme – und Verarbeitungsvermögen unseres Hirns ist demütigend, verfügen wir doch nur über eingeschränkte Funktionen. Unser Gedächtnis, unsere geistigen Fähigkeiten und unser Interesse verändern sich, das Denken überlassen und verlagern wir immer mehr auf Maschinen, die wir mit unserem Wissen und unserer Aufmerksamkeit füttern.
„Der Mensch ist eine statistische Datenmenge…“ Sind wir wirklich schon soweit? Wahrscheinlich nicht ganz, den Denken (obwohl?), Kreativität, Toleranz und Geistesgegenwart sind menschliche Fähigkeiten, die bislang keine Maschinen für uns übernehmen können.
Fact ist: Die Angst Informationen zu verpassen, frisst uns auf. Informationen zu sammeln und zu verbreiten sollten nicht mehr unsere Hauptaufgaben sein. Zu lernen, nachzudenken und selbständig zu entscheiden, was für uns wichtig ist und was nicht, das hat der Mensch aufs dringendste nötig.
*Mein Kopf kommt nicht mehr mit: Wer frisst wen in der digitalen Gesellschaft? Der darwinistische Wettlauf zwischen Mensch und Computer von Frank Schirrmacher.“ (Nr. 47 / 16.11.09)
























